Pressestimmen


 

 

 

 

 

Die richtige Mischung macht's: Beim Chor "Art Tonale" stimmt die Zusammensetzung aus Mann und Frau, Jung und Alt.

 

 

6. Oktober 2016 | 00.00 Uhr

 

Leverkusen

Art Tonale gibt den Gästen frisch aufs Ohr

Leverkusen. "Chormusik aus den deutschen Landen ... frisch aufs Ohr!" So lautete das Motto für das Konzert des "Art Tonale" Chors. Und das Motto war Programm: Dem Publikum im Spiegelsaal von Schloss Morsbroich wurden 19 Stücke von fast ausschließlich bekannten deutschen Komponisten wie Bach, Brahms oder Mozart dargeboten, mit Werken wie "O du eselhafter Martin" oder "Leck mich im A...". Stücke, die bestens geeignet waren, die Stimmung zu heben. Von Tobias Falke

Den Anfang machte Johann Kaspar Bachofen, der mit seinem Stück "Viele verachten die edele Musik" ausdrücken wollte, dass Leute, die nichts mit der Musik anfangen könnten, im Himmel nichts zu lachen hätten. Auch Hugo Distlers "Vorspruch" widmete sich dem Thema. "Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen" möchte von der Freude über den göttlichen Ursprung der Musik sowie auch von dem unzerstörbaren Gottvertrauen erzählen, das der junge Musiker sich bis zu seinem Ende bewahrte.

 

Der nächste Abschnitt beschäftigte sich mit dem Frieden. Zunächst sangen Chormitglieder Heinrich Schütz' "Verley uns Frieden". Zwar ging es damals, im Jahr 1648, um das Ende des 30-jährigen Krieges aber noch heute bietet das Stück eine unglaubliche Wucht. Im Anschluss wurde es etwas leichter und fröhlicher: Mit Fanny Hensels "Abendlich schon rauscht der Wald" und "Nun ruhen alle Wälder" von Johann Sebastian Bach gelang es dem Chor vor ausverkauftem Haus, die Stimmung des Waldes in den Konzertsaal zu verlegen. Den Abschluss bildete hier Bachs "Air", das Leiter Volker Wierz für den Chor umschrieb und mit einem Flügel begleitete.

 

Der Chor "Art Tonale" beeindruckte mit seiner Vielfalt und der Tatsache, dass ein Chor eben auch nur dann besonders wirkt, wenn alle Stimmen fast gleichmäßig verteilt sind. Es ist schön zu sehen, dass hier die Mischung zwischen Mann und Frau, Jung und Alt gut gelingt. Deshalb ist es dem Vokalensemble wichtig, dass nicht nur neue Mitsänger und Mitsängerinnen den Weg zu den Proben in der Marienschule in Opladen finden. Sondern es gilt das Motto: "Mit jeder weiblichen Stimme muss auch eine männliche dazukommen."

 

Weitere Informationen rund um den Chor gibt es im Internet unter: www.art-tonale.de.

 

 

Quelle: RP


Fünf-Minuten-Konzert in der Rathaus-Galerie

     

Leverkusen. Ein ganz normaler Samstag in der Rathaus-Galerie. Menschen laufen mit ihren Einkäufen umher, erzeugen eine Geräuschkulisse. Bis plötzlich um 13 Uhr jeder innehält und dem Mann lauscht, der, begleitet von einem Keyboardspieler, anfängt zu singen. Dann setzt ein ganzer Chor mit ein. Die Besucher stehen still. Und so unerwartet es kam, hörte es auch wieder auf. Von Isabell Konegen

Das Spektakel wurde vom Leverkusener Chor "Art Tonale Vokalensemble" geboten. Die Idee hatte Chorleiter Volker Wierz. Seine Intention: mal etwas Verrücktes tun. "Das ist eine gute Möglichkeit, Gesang unter die Bevölkerung zu bringen, ohne dass man ein Konzert besuchen muss", sagte der Gesangspädagoge. Bei der Umsetzung der Idee half Marita Ritter. "Das ist das erste Mal, dass wir so etwas machen", merkte die kommissarische Vorsitzende von "Art Tonale" an.

 

Der Chor hat 29 Mitglieder. Für den Flashmob hat "Art Tonale" andere Chöre aus dem Sängerkreis Rhein-Wupper/Leverkusen eingeladen, so dass insgesamt 80 Sänger kamen. Gesungen wurde "Fortuna imperatix mundi" aus der Oper "Carmina Burana" von Carl Orff.

 

Den Anfang machte Mirko Lindic - mit einem Bariton-Solo. "Er ist der Mutigste von allen", sagte Ritter lachend. "Die Dramaturgie zielt darauf hin, mit dem Solo die Aufmerksamkeit der Leute zu erreichen. Dann setzt der Chor mit ein", erklärte Wierz. Und begleitete den Auftritt am Keyboard. "Der Raum ist zu klein für ein ganzes Orchester. Es wäre auch zu teuer gewesen", sagte der Kreischorleiter.

 

Nach dem Lied verschwanden alle Sänger in unterschiedliche Richtungen, als wäre nie etwas passiert.

 

Geprobt wurde für den Flashmob nur einmal in der Christuskirche. Für die Probe mussten alle Sänger den Text einwandfrei beherrschen. Doch im Vergleich zu einem richtigen Konzert war das mit einer Probe zu meistern. "Ein Konzert vorzubereiten, ist meistens sehr langwierig. Mit dem Flashmob kann man in einer kurzen Zeit etwas Schönes machen", sagte Sängerin Janina Aselmann. "Nicht zu wissen, was passiert, das macht das Ganze so spannend", ergänzte Wierz.

 

Der Auftritt gelang ohne Patzer, die Künstler waren zufrieden. "Wir wollten mit dieser Aktion zeigen, dass Musik Spaß macht. Nicht nur das Hören von Musik, sondern auch das Musizieren an sich", sagte Wierz. Sein Lebensmotto "No risc, no fun!" habe ihn dabei bestärkt, seine Idee in die Tat umzusetzen.

 

 

Quelle: RP


Ein Chor, so stabil
wie der Eiffelturm
 

 von Marie-Luise Mettlach

  

 

Der MGV Dürscheid startet mit dem YMCD und dem neuen Chor

Art Tonale“ in sein Jubiläumsjahr.

 

... mehr 

Eine gänzlich andere musikalische Atmosphäre atmeten die von „Art Tonale“ a cappella gesungenen englischen Renaissancechöre von Thomas Morley, John Bennet, John Dowland und Henry Purcell. Die jungen Sängerinnen und Sänger begeisterten mit ihren klaren und dynamischen Stimmen und modellierten souverän die unterschiedlichen Charaktere der Gesänge heraus. Besonders schön das lockere „Sing we and chant it“, dessen Melodie dem „Tanzen und Springen“ von Hans Leo Hassler ähnlich ist. Traurig bewegt wurde es dann in „Weep o mine eyes“ und munter im den Frühling besingenden „In these delightful pleasent groves“.

Den zweiten Teil des Abends eröffnete „Art Tonale“: Nach „Londonderry Air“, der irischen Nationalhymne, ließ der Chor Tauben turteln („The turtle dove“) und Tränen fließen im todtraurigen „Tears in heaven“, um schrill mit Elton Johns „I’m still standing“ zu enden. mehr...

 

 


Von 16 bis 75 Jahre - Familien-Chor "Art Tonale"

 

Rheinische Post vom 25.02.2014 / Lokales

 

 

von monika klein OPLADEN

Beim Leistungssingen des Chorverbandes NRW kam die Idee zu einem Chor auf, in dem ganze Familien miteinander singen. Seit zwölf Monaten trifft sich dieses Ensemble, das derzeit aus 18 Mitgliedern besteht und sich "Art Tonale" nennt. Das jüngste Chormitglied ist 16, das älteste 75 Jahre. Was alle verbindet, ist die besondere Motivation. Alle 14 Tage fanden die Proben statt und inzwischen hat der neue Chor unter der Leitung von Volker Wierz ein abendfüllendes Programm erarbeitet, mit dem er sich nun erstmals an die Öffentlichkeit wagt. Unter dem Motto "Sing we and chant it" - so ...mehr